Das Ende des Sommers. Morgens schaust du bei Tageslicht in den Spiegel und plötzlich siehst du sie etwas deutlicher als zuvor. Braune Flecken auf den Wangenknochen. Ein leichter Schatten über der Oberlippe. Ein ungleichmäßigerer Teint auf der Stirn oder an den Seiten des Gesichts. Vielleicht sind sie nur kaum wahrnehmbar, vielleicht hast du das Gefühl, dass sie buchstäblich von einem Tag auf den anderen aufgetaucht sind.

Während des Urlaubs sind sie dir vielleicht gar nicht aufgefallen. Die Haut war gebräunt, das ganze Gesicht wirkte dunkler und der Hautton sah auf den ersten Blick gleichmäßiger aus. Die Pigmentflecken gingen darin einfach unter. Doch die Bräune verblasst allmählich, und die Flecken bleiben zurück.

Gerade dann stellen viele Frauen zum ersten Mal fest, dass ihre Haut nach dem Sommer nicht mehr so ebenmäßig aussieht wie zuvor. Sie beginnen, braune Flecken im Gesicht, eine verstärkte Pigmentierung über der Oberlippe oder Stellen, die auch nach dem Verblassen der Bräune noch dunkler sind als der Rest der Haut, stärker wahrzunehmen. Es ist jedoch nicht so, dass sich Pigmentflecken über Nacht bilden würden.

Ihre Entstehung erfolgt in der Regel schrittweise. Den ganzen Sommer über wirkt UV-Strahlung auf die Haut ein, die die Melaninbildung anregt. Melanin ist ein natürlicher Bestandteil des Sonnenschutzes der Haut. Ein Problem entsteht, wenn das Pigment nicht gleichmäßig gebildet wird, sondern sich an bestimmten Stellen stärker ablagert.

Im Sommer können diese Unterschiede durch die allgemeine Bräune überdeckt werden. Erst wenn die natürliche Hautfarbe zu verblassen beginnt, treten die pigmentierten Stellen deutlicher hervor. Deshalb hast du das Gefühl, dass sie erst jetzt sichtbar geworden sind. Tatsächlich hat die Sonne sie im Laufe des Sommers nach und nach hervorgehoben.

Dabei kann es sich um Pigmentflecken nach dem Sonnenbaden, Melasma, ältere Aknenarben oder Sonnenflecken handeln, die sich über einen längeren Zeitraum gebildet haben. Äußerlich mögen sie ähnlich aussehen, doch ihre Ursachen und Behandlungsmethoden können sich erheblich unterscheiden. Und genau deshalb ist es nicht ratsam, sofort mit einer beliebigen Aufhellungscreme oder einem hausgemachten Peeling zu beginnen.

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, um welche Art von Pigmentierung es sich handelt und was sie wahrscheinlich ausgelöst hat. Andernfalls kann es passieren, dass du deine Haut monatelang aufhellst, die Flecken aber immer wieder zurückkehren. Die gute Nachricht ist, dass das Ende des Sommers nicht nur die Zeit ist, in der Pigmentflecken am deutlichsten sichtbar sind. Es ist zugleich der Beginn einer Phase, in der man gezielter und sicherer gegen sie vorgehen kann. Nicht während der intensivsten Sommersonne. Nicht kurz vor dem Urlaub am Meer. Sondern zu einer Zeit, in der die UV-Belastung allmählich abnimmt und die Haut bessere Voraussetzungen für die Regeneration hat.

Pigmentflecken nach dem Sommer: Warum sie gerade jetzt aufgetreten sind und was man dagegen tun kann
Pigmentflecken nach dem Sommer: Warum sie gerade jetzt aufgetreten sind und was man dagegen tun kann

Genau aus diesem Grund werden viele professionelle Behandlungen von Pigmentflecken ab September und in den Herbst- und Wintermonaten geplant. Die Haut ist dann nicht so starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt, hat Zeit, sich zu regenerieren, und das Ergebnis lässt sich durch konsequente Pflege zu Hause und den Schutzfaktor (SPF) besser erhalten.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Pigmentfleck die gleiche Behandlung erfordert.

Manchmal ist ein chemisches Peeling sinnvoll. In anderen Fällen ist ein Retinol-Peeling, eine dermatologische Untersuchung oder zunächst die Beruhigung und Wiederherstellung der Hautbarriere nach dem Sommer angebracht. Bei Melasma ist zudem meist eine längerfristige Strategie erforderlich, da es sich nicht um ein Problem handelt, das sich einmalig beseitigen lässt und dann nie wieder auftritt.

Wenn du diesen Artikel Ende August oder im September gefunden hast, hast du ihn wahrscheinlich zum richtigen Zeitpunkt entdeckt.

Nicht, weil sich Pigmentflecken von heute auf morgen beseitigen ließen. Sondern weil du genau jetzt mit einer Behandlung beginnen kannst, die auf deine Haut, die jeweilige Art der Flecken und das von dir angestrebte Ergebnis zugeschnitten ist.

Warum treten Pigmentflecken erst nach dem Sommer auf?

Viele Frauen haben das Gefühl, dass Pigmentflecken buchstäblich von einem Tag auf den anderen auftreten. Nach dem Urlaub schauen sie in den Spiegel und bemerken plötzlich dunklere Stellen auf den Wangen, der Stirn oder über der Oberlippe. Tatsächlich entstehen Pigmentflecken jedoch in der Regel weder während eines einzigen Urlaubs noch an einem einzigen sonnigen Wochenende. Ihre Entstehung ist ein viel langsamerer Prozess.

Um zu verstehen, warum Pigmentflecken gerade nach dem Sommer am deutlichsten sichtbar sind, müssen wir einen kurzen Blick unter die Hautoberfläche werfen. In unserer Haut befinden sich Zellen, die Melanozyten genannt werden. Ihre Aufgabe ist es, Melanin zu bilden, ein natürliches Pigment, das der Haut ihre Farbe verleiht und sie gleichzeitig vor schädlicher UV-Strahlung schützt. Wenn du dich der Sonne aussetzt, versucht dein Körper nicht, eine Bräune zu entwickeln, damit du eine schönere Hautfarbe bekommst. Er versucht, dich zu schützen.

Eine Bräune ist eigentlich eine Abwehrreaktion der Haut. Wenn Melanozyten UV-Strahlung wahrnehmen, beginnen sie, mehr Melanin zu produzieren, das dazu beiträgt, die tieferen Hautschichten vor Schäden zu schützen. Je intensiver oder länger die Haut der Sonne ausgesetzt ist, desto mehr Pigment wird gebildet. Unter idealen Umständen verteilt sich das Melanin gleichmäßig und die Haut erhält einen einheitlichen Bronzeton. Das funktioniert jedoch nicht immer so.

Bei manchen Menschen sind die Melanozyten empfindlicher und reagieren stärker. Anstatt einer gleichmäßigen Bräune bilden sie an bestimmten Stellen einen Überschuss an Pigmenten. Das Ergebnis sind dunklere Flecken, die wir als Pigmentflecken kennen.

Warum treten Pigmentflecken erst nach dem Sommer auf?
Warum treten Pigmentflecken erst nach dem Sommer auf?

Warum passiert das?

Es kann mehrere Ursachen geben, die sich oft miteinander verbinden. Hormonelle Veränderungen spielen eine große Rolle, weshalb Pigmentflecken häufig während der Schwangerschaft oder bei der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel auftreten. Ein erhöhtes Risiko besteht auch bei Frauen mit Melasma, bei denen die Melanozyten von Natur aus empfindlicher auf Sonneneinstrahlung reagieren.

Pigmentflecken können auch nach einer Entzündung entstehen. Schon ein tieferer Pickel, den man ausdrückt, eine Hautirritation oder eine kleine Verletzung reichen aus. Wenn solche Hautstellen der Sonne ausgesetzt werden, kann dort auch noch mehrere Monate lang eine dunklere Stelle zurückbleiben.

Auch die Genetik spielt eine Rolle. Bestimmte Hauttypen neigen einfach stärker zur Bildung von Pigmentflecken als andere. Und natürlich spielt auch die langjährige Sonneneinstrahlung im Laufe der Jahre eine Rolle. Denn jeden Sommer hinterlässt die Sonne ein etwas stärkeres Zeichen auf der Haut. Genau deshalb sieht man Pigmentflecken oft nicht sofort.

Im Sommer ist die Haut von Natur aus dunkler. Das gesamte Gesicht wirkt gebräunter, und der Unterschied zwischen gesunder Haut und Stellen mit höherer Pigmentierung ist nicht so ausgeprägt.

Erst wenn die Bräune allmählich verblasst, zeigt sich das wahre Bild. Die normale Haut kehrt zu ihrem natürlichen Farbton zurück, doch die Stellen, an denen sich überschüssiges Melanin angesammelt hat, bleiben dunkler. Plötzlich fallen dir Flecken auf, die schon den ganzen Sommer über da waren, nur dass die Bräune sie optisch verdeckt hat.

Auch deshalb sagen viele Frauen: „Ich hatte sie noch nie zuvor.“

In den meisten Fällen hat die Haut diese jedoch den ganzen Sommer über nach und nach aufgebaut. Das Ende der Ferien bringt lediglich ans Licht, was die UV-Strahlung über mehrere Monate hinweg still und leise vorbereitet hat.

Gerade der September ist daher die Zeit, in der Pigmentflecken am deutlichsten sichtbar sind. Gleichzeitig ist dies der Zeitpunkt, an dem wir darüber nachdenken können, wie wir sie behandeln lassen können. Die UV-Strahlung ist nicht mehr so intensiv wie im Hochsommer, und die Haut bietet bessere Voraussetzungen für eine sichere Regeneration sowie für professionelle Behandlungen.

Nicht jeder Pigmentfleck ist gleich

Wenn eine Frau zur Beratung kommt und angibt, dass sie unter Pigmentflecken im Gesicht leidet, lautet die erste Frage nicht:

„Wie können wir sie beseitigen?“

Die erste Frage lautet:

„Um welche Art von Pigmentierung handelt es sich eigentlich?“

Das ist nämlich der wichtigste Schritt des gesamten Prozesses.

Auf den ersten Blick können braune Flecken im Gesicht sehr ähnlich aussehen. Sie können eine ähnliche Farbe haben, an denselben Stellen auftreten und sich nach dem Sommer verstärken. Ihre Ursache kann jedoch völlig unterschiedlich sein. Und genau davon hängt ab, welche weiteren Maßnahmen sinnvoll sind.

Melasma, Akne-Pigmentflecken und Sonnenflecken, die sich über Jahre hinweg gebildet haben, werden unterschiedlich behandelt. Was bei einer bestimmten Art von Pigmentierung hilft, muss bei einer anderen nicht unbedingt wirken. Bei einer ungeeigneten Behandlung kann es sogar passieren, dass wir die Haut unnötig reizen und die Pigmentierung dadurch noch verstärkt wird. Deshalb lohnt es sich bei Pigmentflecken nicht, auf gut Glück zu handeln.

Es reicht nicht aus, eine dunklere Stelle zu sehen und automatisch zu einem aufhellenden Serum, einem starken Peeling oder einer Behandlung zu greifen, die gerade bei jemand anderem gewirkt hat. Zunächst muss man herausfinden, wie der Fleck entstanden ist, wie lange man ihn schon hat, ob er sich im Laufe des Jahres verändert und was ihn wahrscheinlich verschlimmert.

Wichtig ist auch, ob es sich um ein neues Problem handelt oder um eine Pigmentierung, die regelmäßig wiederkehrt. Wir fragen nach einer eventuellen Schwangerschaft, hormoneller Verhütung, Akne, den verwendeten Kosmetika, Medikamenten, Sonnenexposition sowie danach, ob sich die Flecken immer nach dem Sommer verstärken. Erst wenn wir diese Informationen haben, können wir eine sinnvolle Vorgehensweise empfehlen.

Melasma

Melasma gehört zu den häufigsten Pigmentstörungen bei Frauen und zugleich zu denen, deren Behandlung am meisten Geduld erfordert.

Typischerweise tritt sie symmetrisch auf beiden Seiten des Gesichts auf. Am häufigsten ist sie auf den Wangen, der Stirn, den Schläfen oder oberhalb der Oberlippe zu sehen. Manchmal bildet sie größere zusammenhängende Flächen, manchmal hat sie unregelmäßige Ränder und wirkt wie ein zarter braun-grauer Schimmer.

Gerade die Pigmentierung über der Oberlippe ist für viele Frauen sehr unangenehm, da sie optisch wie ein Schatten oder eine feine „Oberlippenbehaarung“ wirken kann, obwohl es sich dabei nicht um Körperbehaarung handelt.

Nicht jeder Pigmentfleck ist gleich
Nicht jeder Pigmentfleck ist gleich

Melasma steht häufig im Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen. Es kann während der Schwangerschaft, nach Beginn der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel oder in Phasen auftreten, in denen sich das hormonelle Gleichgewicht im Körper verändert. Auch deshalb wird es manchmal als „Schwangerschaftsmaske“ bezeichnet. Hormone sind jedoch in der Regel nicht der einzige Faktor.

Ein sehr starker Auslöser ist die Sonne. Bei Melasma sind die Melanozyten empfindlicher und können nicht nur auf intensive Sonneneinstrahlung, sondern auch auf die normale alltägliche UV-Strahlung reagieren. Manchmal reichen schon ein paar sonnige Tage ohne ausreichenden Sonnenschutz aus, und die Flecken treten wieder deutlicher zutage.

Bei manchen Frauen kann Melasma auch durch Wärme verschlimmert werden. Das bedeutet, dass das Problem nicht nur durch direkte Sonneneinstrahlung ausgelöst werden kann, sondern auch durch Saunagänge, eine heiße Umgebung oder eine langfristige Überhitzung der Haut. Genau aus diesem Grund gehört Melasma zu den Pigmentstörungen, deren langfristige Behandlung am schwierigsten ist.

Meistens handelt es sich nicht um ein Problem, das man einmal beseitigt und das dann nie wieder auftritt. Vielmehr handelt es sich um einen Zustand, der durch eine richtig abgestimmte Kombination aus professionellen Behandlungen, häuslicher Pflege und konsequentem Sonnenschutz deutlich gemildert und unter Kontrolle gehalten werden kann.

Bei Melasma ist es wichtig, behutsam vorzugehen. Eine zu aggressive Behandlung oder eine starke Reizung der Haut kann eine gegenteilige Reaktion hervorrufen und die Bildung weiterer Pigmente begünstigen. Mehr bedeutet daher nicht automatisch besser.

Entfernung von Pigmentflecken im Gesicht – BeautyLab Bratislava
Entfernung von Pigmentflecken im Gesicht – BeautyLab Bratislava

Bei Melasma stellen sich die Ergebnisse schrittweise ein. Oft arbeiten wir in mehreren Sitzungen und passen die einzelnen Schritte an die Reaktion der Haut an. Das Ziel ist nicht, zu versprechen, dass die Pigmentierung für immer verschwindet, sondern sie schrittweise aufzuhellen, den Hautton zu vereinheitlichen und das Risiko zu verringern, dass sie bei der ersten Sonneneinstrahlung in derselben Intensität wiederkehrt.

Grundlegend ist der tägliche Lichtschutzfaktor (SPF), und zwar nicht nur im Sommer. Ohne ihn kann auch ein schönes Ergebnis schnell wieder verloren gehen. Bei Melasma ist der Sonnenschutz nicht nur ein zusätzlicher Schritt am Ende. Er ist Teil der Lösung selbst.

Wenn du braune Flecken im Gesicht hast, die symmetrisch auftreten, nach dem Sommer immer wieder zurückkehren oder sich während der Schwangerschaft oder bei der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel verschlimmert haben, könnte es sich um Melasma handeln.

Bei der Beratung werden wir uns die Verteilung, die Vorgeschichte und den Zustand deiner Haut ansehen. Anschließend empfehlen wir dir eine Behandlung, die ausreichend wirksam ist, deine Haut aber gleichzeitig nicht unnötig reizt.

Pigmentflecken nach Akne

Nicht jeder braune Fleck, der nach einem Hautausschlag zurückbleibt, ist eine Narbe. Sehr oft handelt es sich um eine postinflammatorische Hyperpigmentierung. Das bedeutet, dass nach dem Abklingen der Entzündung eine erhöhte Menge an Pigment in der Haut verbleibt. An der Oberfläche siehst du einen braunen, rotbraunen oder grauen Fleck, obwohl der Ausschlag selbst schon längst verschwunden ist. Eine solche Pigmentierung entsteht als Reaktion der Haut auf die Entzündung.

Je tiefer und ausgeprägter der Ausschlag war, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass danach eine dunklere Stelle zurückbleibt. Das Risiko steigt noch weiter, wenn Sie den Ausschlag ausgedrückt, ihn wiederholt berührt oder die Haut durch aggressive Kosmetika gereizt haben.

Kommt dann noch Sonneneinstrahlung ohne ausreichenden Sonnenschutz hinzu, kann sich die Pigmentierung noch weiter verstärken und monatelang sichtbar bleiben. Deshalb kommt es oft vor, dass sich Akne im Sommer scheinbar bessert, die Haut nach dem Urlaub jedoch mit dunklen Flecken übersät ist. Die Entzündung ist zwar abgeklungen, aber die Haut „erinnert“ sich noch daran.

Es ist wichtig, zwischen Pigmentflecken und Narben zu unterscheiden. Ein Pigmentfleck verändert vor allem die Hautfarbe. Die Oberfläche bleibt meist glatt. Eine Narbe verändert auch die Struktur der Haut selbst. Sie kann eingefallen, erhaben oder uneben sein. Diese Unterscheidung ist wichtig, da für jedes Problem eine andere Behandlung erforderlich ist.

Bei Pigmentflecken nach Akne konzentrieren wir uns darauf, den Hautton zu vereinheitlichen, die Hauterneuerung zu beschleunigen und dunkle Stellen schrittweise aufzuhellen. Bei Narben müssen wir bereits auch auf die Hautstruktur und die tieferen Hautschichten einwirken.

Wann sollte man nicht länger warten und einen Termin beim Hautarzt vereinbaren?
Wann sollte man nicht länger warten und einen Termin beim Hautarzt vereinbaren?

Die gute Nachricht ist, dass postinflammatorische Pigmentflecken in der Regel sehr gut auf eine richtig gewählte Pflege ansprechen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie innerhalb weniger Tage verschwinden.

Die Haut braucht Zeit, um sich zu regenerieren, und das Pigment muss nach und nach abgebaut werden. Je nach Tiefe und Intensität kann dies mehrere Wochen bis Monate dauern. Eine große Rolle spielt auch, ob weiterhin neue Hautunreinheiten entstehen. Wenn ja, reicht es nicht aus, nur die alten Flecken zu behandeln. Zunächst muss auch die Akne selbst unter Kontrolle gebracht werden, da sonst neue Spuren hinzukommen.

Bei dieser Art von Pigmentierung ist es sinnvoll, professionelle Behandlungen mit einer gut abgestimmten Pflege zu Hause zu kombinieren. Die Haut sollte weder geschrubbt noch mit starken Wirkstoffen überbeansprucht werden. Eine zu aggressive Pflege kann zu weiteren Reizungen und damit zu neuer Pigmentierung führen. Grundlegend ist nach wie vor der tägliche Sonnenschutz (SPF). Ohne ihn können sich die dunklen Stellen wieder verstärken und der gesamte Prozess unnötig in die Länge ziehen.

Sonnenflecken

Eine weitere häufige Form der Pigmentierung sind Flecken, die durch langjährige Sonneneinstrahlung entstehen. Am häufigsten treten sie an Stellen auf, die über viele Jahre hinweg wiederholt der UV-Strahlung ausgesetzt waren. Typischerweise sind dies das Gesicht, das Dekolleté, die Schultern, die Unterarme und die Handrücken. Sie sind nicht während eines einzigen Urlaubs entstanden, sondern haben sich nach und nach gebildet.

Jedes Sommer, jedes Sonnenbaden ohne ausreichenden Sonnenschutz und jeder Tag in der Sonne hinterlässt Spuren auf der Haut. Diese sind vielleicht lange Zeit nicht sichtbar. Die Haut „speichert“ jedoch die Schäden und die übermäßige Pigmentbildung, und nach Jahren beginnen kleinere oder größere braune Flecken aufzutauchen. Der Sommer verstärkt diese dann nur noch.

Sonnenflecken sind in der Regel klar abgegrenzt, flach und haben eine hell- bis dunkelbraune Farbe. Oft treten sie einzeln auf, doch mit der Zeit kann ihre Anzahl zunehmen.

Viele Frauen bemerken sie zum ersten Mal gerade auf dem Handrücken oder im Dekolleté, da wir die Haut dort weniger gründlich schützen als im Gesicht. Wir tragen morgens Sonnenschutz auf Wangen und Stirn auf, doch Hände, Hals und Dekolleté bleiben oft ungeschützt.

Auch bei Sonnenflecken reicht eine Creme allein nicht immer aus. Die Pflege zu Hause kann dazu beitragen, den Teint aufzuhellen, den Hautton zu vereinheitlichen und die Entstehung weiterer Flecken zu verlangsamen, doch stärkere Pigmentierungen erfordern oft eine professionelle Behandlung.

Gleichzeitig ist es wichtig, sich realistische Erwartungen zu setzen.

Wenn sich die Schädigung über Jahre hinweg gebildet hat, kann man nicht erwarten, dass sie nach nur einer Behandlung verschwindet. Das Ergebnis baut sich schrittweise auf, und ob es anhält, hängt davon ab, wie konsequent du deine Haut vor weiterer UV-Strahlung schützt. Ohne Lichtschutzfaktor können sich Sonnenflecken nämlich wieder verstärken oder es können sich neben ihnen neue bilden.

Wann sollte man nicht länger warten und einen Termin beim Hautarzt vereinbaren?

Die meisten Pigmentflecken sind harmlos, doch manche Hautveränderungen können ähnlich aussehen. Genau aus diesem Grund sollte man nicht jeden neuen Fleck automatisch als Folge von Sonneneinstrahlung oder Akne betrachten.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn du feststellst, dass der Fleck:

  • ändert seine Größe oder Form,
  • steigt allmählich an,
  • hat unregelmäßige oder unscharfe Ränder,
  • enthält mehrere Brauntöne, Schwarz-, Rot- oder Blautöne,
  • sieht anders aus als andere Muttermale oder Flecken am Körper,
  • es anfängt zu jucken, zu schmerzen, zu nässen oder zu bluten,
  • entsteht an einer Stelle, an der zuvor nichts war,
  • oder ändert sich ohne ersichtlichen Grund.

In diesem Fall solltest du nicht mit aufhellenden Seren, Säuren oder hausgemachten Peelings experimentieren. Zunächst ist eine eine dermatologische Untersuchung, bei der der Arzt beurteilt, ob es sich tatsächlich um einen Pigmentfleck, ein Muttermal oder eine andere Hautveränderung handelt. Das Gleiche gilt auch, wenn du dir einfach nicht sicher bist. Es ist besser, den Fleck untersuchen zu lassen und Klarheit zu gewinnen, als ihn monatelang falsch zu behandeln. Bei BeautyLab beginnen wir daher nicht mit der Frage, welche Behandlung wir dir verkaufen können. Wir beginnen damit, dass wir wissen müssen, womit wir es zu tun haben.

Wenn es sich um einen typischen Fleck handelt und es sich um ein ästhetisches Problem handelt, legen wir eine geeignete Vorgehensweise fest, um die Pigmentierung aufzuhellen und den Hautton auszugleichen. Sollten wir dabei etwas Ungewöhnliches feststellen, empfehlen wir zunächst eine dermatologische Untersuchung. Eine ästhetische Behandlung ist erst dann sinnvoll, wenn wir sicher sind, dass sie sicher und genau für deine Haut geeignet ist.